03 / 2007

Erben in der Schweiz. Eine Familiensache mit volkswirtschaftlichen Folgen

Auftraggeber/in

Forschungsprojekt im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms 52 "Kindheit, Jugend und Generationenbeziehungen im gesellschaftlichen Wandel"

Projektteam

Heidi Stutz und Tobias Bauer

Das Erben war nie zuvor so verbreitet. Die Schweizer Haushalte erben heute mehr als sie selber an Vermögen aufbauen. Aber mindestens ein Drittel geht beim Erben leer aus, während die obersten zehn Prozent drei Viertel der Gesamterbsumme erhalten. Trotzdem sind andere Faktoren wichtiger für die Zementierung sozialer Ungleichheit in der nächsten Generation. Das Erbe bleibt in der Familie. Auch Kinderlose halten sich an die Verwandtschaft. Die höhere Lebenserwartung hat allerdings die Bedeutung im Lebenslauf verändert. Der Erbprozess führt nun zu einer Konzentration der Vermögen in der Rentnergeneration. Erben wird als Privatsache, nicht als unverdientes Vermögen gesehen. Erbschaftssteuern stossen da kaum auf Begeisterung, aber auch die erbrechtliche Diskriminierung unverheirateter Lebenspartnerinnen und –partner ist nicht konform mit den Einstellungen der Bevölkerung.

Zusammenfassung

Zusammenfassung (15 Seiten)


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Weitere Publikationen

Heidi Stutz: Erben und Vererben in der ökonomischen Theorie. In: Lettke Frank (Hg.): Gestaltung und Regulation von Generationenbeziehungen. Konstanzer Beiträge zur sozialwissenschaftlichen Forschung, Band 11, Konstanz, 2003, Verlag UVK, ISBN 978-3-89669-726-4, S. 75-90


Heidi Stutz: Erben in der Schweiz. Eine sozioökonomische Analyse unter besonderer Berücksichtigung der Generationenbeziehungen. In: Themenheft “Welcher Kitt hält die Generationen zusammen?” des NFP 52. Bern, 2006, S. 16-20


Heidi Stutz: Erben in der Schweiz: Das meiste bleibt in der Familie. In: Zeitschrift „Die Praxis des Familienrechts“

(FamPra.ch); Heft 4/2006, S. 862-877


Heidi Stutz: Erben in der Schweiz – eine Familiensache mit volkswirtschaftlichen Folgen. In: Familien – alles bleibt wie es nie war. (Katalog zur Ausstellung im Schweizerischen Landesmuseum Zürich, 16 Mai bis 14 September 2008).

Bezug via Landesmuseum